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Es war Sonntag, der 4. September 2011, frisch erholt aus dem Urlaub, nervös bis es geht nicht mehr und viel zu früh parkte ich
vor der Tennisanlage in Neuss, Nixhütterweg.
Die Tasche war gepackt, zwei Schläger, neue Bälle und Poloshirts, da sich die Herren 40 plus, plus der Bürger-
gesellschaft Köln gegen die Herren 40 plus, plus, Doppelplus der Bürgergesellschaft Neuss ankündigten. Doch, ich war alleine auf dem Parkplatz, ja eine Stunde
zu früh.Meine Doppelpartner waren unterwegs, ich telefonierte schon hektisch. Endlich waren sie da, die absolute rot-weiße Tennis Elite aus Köln, o.k. und aus
Pulheim. Fast Köln. H.O stattete uns mit roten Caps aus, natürlich mit Bürgergesellschaft Logo, wir waren jetzt ein Team. Schnell noch ein Foto und dann kamen sie schon,
den Wanderpokal in der Hand, mit Poker Face.
Zu Ralph Weltring und Dr. Ulrich Müller-Lung sagte ich, das wird ein Durchmarsch für uns, die sind ja viel älter… die Jungs
sagten mir sofort, Vorsicht so werden die meisten Sätze verloren. Wir wurden herzlich begrüßt, die Regularien wurden festgelegt, es kam zur Auslosung. Ich hatte Glück,
Michael Melles an meiner Seite, der Mann mit dem härtesten Aufschlag und der größten Motivationsgabe seit dem ich das erst mal "Chaka, Chaka" hörte.
Ich spielte mich warm mit einem Herren der Bürgergesellschaft Neuss warm und dann, Schläger kaputt, mein Lieblingsschläger, egal, ich habe ja noch einen, den habe ich
aber 20 Jahre nicht mehr gespielt. Michael kam auf den Platz, wir spielten uns alle warm - nebenbei, wir sahen prächtig aus, muskulöse Beine und Unterarme, rote Caps, und
kleine "Bäuche". Das kann nur gut gehen. Es kam anders…
Der erste Satz ging verloren, Michael motivierte, denen nehmen wir den nächsten Satz ab, ja, Michael wir schaffen das und, wir haben wirklich auch ein bis zwei Sätze gewonnen,
doch dann kam die Erfahrung von 60 plus, plus, während ich wie ein junger Hund von links nach rechts hastete, war auf der anderen Seite die Erfahrung pur geparkt. Da standen die
Jungs, wie Felsen in der Brandung.
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